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GIDEON MAOZ

Schauspieler 

DIE GERECHTEN IM DSCHIHAD

Nach Albert Camus. Werk X / Eldorado Wien. Regie: Matthias Köhler / Mit: Gideon Maoz ... / Dramaturgie: Anna Laner
Premiere: 17.10.2016, Werk X / Eldorado Wien, Petersplatz

DU DARFST MICH TÖTEN WENN DU MICH LIEBST

Hörspiel von FALKNER, Produktion: Hessischer Rundfunk (HR2) / Regie: Falkner / Dramaturgie: Cordula Huth / Mit: Gideon Maoz, Jörg Pohl
Erstsendung: Datum noch nicht bekannt.

JEDER ... NIEMAND - GRAZ UND DIE MENSCHENRECHTE

Zum Anlass des 15-jährigen Jubiläums von Graz als erster europäischer Menschen-rechtsstadt überprüft der Regisseur Clemens Bechtel für das Schauspielhaus den Titel „Stadt der Menschenrechte“
Premiere: 03. Juni 2016, Schauspielhaus Graz

BENEFIZ ODER
JEDER RETTET EINEN AFRIKANER

von Ingrid Lausund. Zwei Schauspielerinnen und drei Schauspieler proben eine Benefiz-Veranstaltung, mit der sie Geld sammeln möchten für den Bau einer Schule in Guinea-Bissau. / Regie: Mathias Schönsee / Mit: Gerhard Balluch, Daniel Doujenis, Veronika Glatzner, Gideon Maoz, Susanne Konstanze Weber. Premiere: 19.11.2015

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VITA

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Allgemein

Name: Gideon Maoz 

Geboren: 17.03.1987 in Neunkirchen/Saar, de

Staatsangehörigkeiten: Deutschland, Israel


Aussehen

Größe: 178 cm

Gewicht: 74 kg

Figur: schlank

Augen: Blaugrün

Haare: Braun, mittellang


Fähigkeiten / Kenntnisse

Stimmlage: Bariton

Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Englisch (fließend), Französisch (gut), Hebräisch (gut)

Dialekte: Saarländisch (Heimatdialekt)

Bewegung: Fechten, Akrobatik, Bühnenkampf (Workshops u.a. bei Roberta Brown, L.A.), Tanz (Grundlagen Standard, Step)


Auszeichnungen / Preise

2012 Sonderstipendium für herausragende künstlerische Leistungen der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz für das autobiographische Stückprojekt „FISCHFLEISCH“

2014 Nestroy-Theaterpreis 2014: Nominierung in der Kategorie „Bester Nachwuchs“ für ein Solo mit drei Figuren in „Wie Mücken im Licht“ von Anne Habermehl und als Naseer in „Allerwelt“ von Philipp Weiss.


Theater

Jeder ... Niemand: Graz und die Menschenrechte (Clemens Bechtel) / Rechercheprojekt, szenischer Stadtrundgang. / Premiere: 03.06.2016, Schauspielhaus Graz

Benefiz oder Jeder rettet einen Afrikaner (Ingrid Lausund) / Rolle: Leo / Premiere: 19.11.2015 Schauspielhaus Graz

Depeche Mode (nach Serhij Zhadan) / Rolle: / Regie: Julia Burger / Premiere: 11.05.2015, Werk X Eldorado

Geronnene Interessenslage (Clemens Mädge) / Rolle: Paul / Regie: Robert Borgmann / Premiere (UA): 13.02.2015, Schauspielhaus Wien

Noch ein Lied vom Tod (Juliane Stadelmann) / Rolle: Ottenzwerg / Regie: Daniela Kranz / Premiere (UA): 09.01.2015, Schauspielhaus Wien

Johnny Breitwieser (Thomas Arzt) / Rolle: Wenzl / Regie: Alexander Charim, Komposition: Jherek Bischoff / Premiere (UA): 28.11.2014, Schauspielhaus Wien

Hunde Gottes (Thiemo Strutzenberger) / Rolle: Leonardo Alighieri / Regie: Barbara Weber / Premiere (UA): Oktober 2014, Schauspielhaus Wien

Allerwelt (Philipp Weiss) / Rolle: Naseer / Regie: Pedro Martins Beja; Bühne: Janina Audick / Premiere (UA): 20. März 2014, Schauspielhaus Wien
Nominierung Nestroy-Theaterpreis 2014 in der Kategorie "Bester Nachwuchs"

Das Sausen der Welt (Peter Licht) / Regie: Katharina Schwarz; Bühne: Samuel Schaab / Premiere (ÖEA): 10. Januar 2014, Schauspielhaus Wien

Queen Recluse (Thiemo Strutzenberger) / Rollen: Austin, Lavinia Dickinson / Regie: Martin / Schmiederer; Bühne: Christian Tabakoff / Premiere (UA): 14. November 2013, Schauspielhaus Wien 

Princip – dieses Grab ist mir zu klein (Biljana Srbljanovic) / Rolle: Danilo Ilić / Regie & Bühne: Michał Zadara; Kostüm: Henriette Müller
 Premiere (UA): 16. Oktober 2013, Schauspielhaus Wien

Wie Mücken im Licht (Anne Habermehl) / Monologstück / Regie & Stück: Anne Habermehl; Bühne / Kostüm: Anna Panzenberger / Premiere (UA): 09. Oktober 2013, Schauspielhaus Wien
Nominierung Nestroy-Theaterpreis 2014 in der Kategorie "Bester Nachwuchs" 

plebs coriolan (Kevin Rittberger) / Rolle: Ausheger; Stück & Regie: Kevin Rittberger; Bühne: Janina Brinkmann / Premiere (UA): 12. April 2013, Schauspielhaus Wien

Ich war nie da (Lukas Linder) / Rolle: Mads; Regie: Lilja Rupprecht; Bühne: Korbinian Schmidt / Premiere (UA): 14. Februar 2013, Schauspielhaus Wien

Luft aus Stein (Anne Habermehl) / Rolle: Anton; Stück & Regie: Anne Habermehl; Bühne: Christoph Rufer / Premiere (UA): 17. Januar 2013, Schauspielhaus Wien

Der Geizige – Ein Familiengemälde nach Molière (PeterLicht)
 / Rolle: Cléanti (Übernahme) / Regie: Bastian Kraft / Wiederaufnahme: November 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh IV – Das Boot der Millionen (Tine Rahel Völcker) / Rollen: Der ägyptische Fischer, Bruder Leon / Regie: Pedro Martin Beja / Premiere: 08. November 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh III – Die Eroberung der Einsamkeit (Anja Hilling) / Rollen: Nikolaus, Fernando, Debussy, Rodilardo; Regie: Christine Eder / Premiere: 01. November 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh II – Wo du nicht bist (Jörg Albrecht) / Rollen: Kavalier, Vizekönig von Neapel; Regie: Mélanie Huber / Premiere: 18. Oktober 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh I – Die Glückspilger (Thomas Arzt) / Rollen: Jesuitenpater, Chinese, Sergeant; Regie: Gernot Grünewald / Premiere: 11. Oktober 2012, Schauspielhaus Wien

Fischfleisch (Gideon Maoz) / Biographische Stückentwicklung / Als künstlerische Diplomarbeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Ausgezeichnet mit einem einmaligen Sonderstipendium für herausragende Leistungen der Kunstuni Graz. / 28.04.2012

Der gute Mensch von Sezuan (Bertolt Brecht) / Rolle: Yang Sun; Regie: Axel Richter / Premiere: Juni 2011, Theater im Palais Graz

Suburbia (Eric Bogosian) / Rolle: Nazeer Chaudri; Regie: Igor Bauersima / Premiere: Januar 2011, Theater im Palais Graz

Moby Dick (nach Herman Melville) / Rollen: Pip, Elia; Regie: Daniel Pfluger / Premiere: September 2010, Schauspielhaus Graz

Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Jura Soyfer) / Rollen: Toni, Matrose; Regie: Reinhard Herrgesell-Mitter / Premiere: April 2010, Theater im Palais, Graz


Stimme

Du darfst mich töten wenn du mich liebst  / Hörspiel von Falkner / Hessischer Rundfunk (HR) 2016

ZOM_BE von Harald Darer, Gewinnertext des Ö1-Literaturwettbewerbs „Geld und Gier“ / Gestaltung: Julia Schlager / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2016 / 17.01.2016

TONSPUREN: Das Wunder von Waidhofen. Der Schriftsteller und Tausendsassa David Schalko / Feature von Philip Scheiner / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2016 / 21.03.2016

TONSPUREN: Currer Bell. Das Leben und Schreiben der Charlotte Brontë. Zum 200. Geburtstag der Schriftstellerin / Feature von Julia Reuter / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2016 / 18.04.2016

TONSPUREN: Ein großer Spaß, dieses Sterben. Nur das Warten nervt. Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf / Collage von Julia Schlager / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2015

TONSPUREN: Öde Tage in Wien. Auf den Spuren des Schriftstellers und Dichters David Vogel / Feature von Andreas Kloner / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2015

Manifest 44: Der Schwarze Trauerzug, Amsel, Drossel, Fink und Star, der Rabe, der Rabe, der Uhu der Uhu / Hörspiel von Falkner / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2014 / Ausgezeichnet mit dem Preis der Kritik.

Herzen rauben wo die Liebe ausreichen würde / Hörspiel von Falkner / Westdeutscher Rundfunk (WDR) 2013 / Erstsendung: 19. November 2015



WIE MÜCKEN IM LICHT

© 2013 Schauspielhaus Wien

DAS SAUSEN DER WELT

© 2014 Schauspielhaus Wien

LUFT AUS STEIN

© 2013 Schauspielhaus Wien

PRESSE

  • Der im Saarland geborene Schauspieler Gideon Maoz hat sich in den vergangenen zwei Jahren am Schauspielhaus Wien als herausragender Performer profiliert, der Figuren kraftvoll und mit nachhaltiger Wirkung entstehen lässt. Wie sehr er sein nuanciertes, stets spannungsreiches Körperspiel variieren kann, war in Anne Habermehls Monolog-Triptychon ,Wie Mücken im Licht‘ zu sehen, wo Maoz drei Rebellen aus drei verschiedenen Epochen spielte. Seine Darstellungen sind (auch im Kleinen) vehement, sie gewinnen dadurch auch etwas Unheimliches, wie etwa in Philipp Weiss’ ,Allerwelt‘, einem Panoptikum von Flüchtlingsbiografien, in dem er einen gestressten jungen Iraker spielt. In diesem Können, in dieser Hingabe liegt ein großes Talent.

    BEGRÜNDUNG DER JURY
    Nominierung Nestroy-Theaterpreis 2014 "Bester Nachwuchs"
  • Gideon Maoz spielt innerhalb einer knappen Stunde drei Rebellen aus drei Jahrzehnten (...) Bemerkenswert ist der Abend vor allem als Talentprobe für einen begabten jungen Schauspieler.

    WOLFGANG KRALICEK
    Süddeutsche Zeitung, 18.10.13



  • Mit der Interpretation eines wütenden Jungen aus zerrütteten Familienverhältnissen, der mit sich und seiner Wut nichts anzufangen weiß und ein junges Mädchen vergewaltigt und schwer verletzt, schlüpft Maoz an diesem Abend in seine dritte Rolle und keine davon scheint ihm nicht auf den Leib geschrieben (...) Eine schauspielerische Glanzleistung in stimmigem Sorrounding.

    MICHAELA PREINER
    European Cultural News, 13.10.2013
  • Rückgrat des Stückes sind die zwei Szenen zwischen Anton (Gideon Maoz) und Paula (Franziska Hackl). Am Beginn sehen die beiden früheren Geliebten einander zum ersten Mal nach dem Unfall wieder. Es ist eine Begegnung zwischen nahen Fremden, intim und peinlich zugleich. Die zweite Szene spielt kurz vor dem Unfall, als Paula das Verhältnis beenden will. Das wäre, wie sich herausstellt, beinahe ihr Todesurteil gewesen: der Unfall war gar keiner; Anton hat das Auto in einem Tunnel absichtlich gegen die Wand gelenkt.

    WOLFGANG KRALICEK
    in: Der Mann der nicht küssen konnte, Theater Heute, April 2013
  • ,Regisseur und Autor‘ Jorgos lässt seine Mimen Fandra und Mads (Gideon Maoz – ein echter Gewinn fürs Haus – der, wenn Jorgos einen seiner Nervenzusammenbrüche hat, ,eine rauchen geht‘) immer und immer wieder dieselbe Stelle proben. [...] Über die Qualität der Schauspielhaus-Schauspieler zu schreiben, ist allmählich wie die gelungene Erfindung des Perpetuum mobile. Man fragt sich nur, wo Andreas Beck diese hervorragenden Kräfte immer wieder findet.

    MICHAELA MOTTINGER
    Mottingers Meinung, 15.02.2013
  • Das Schlingern der krisenhaften Welt thematisiert PeterLicht in (...) Das Sausen der Welt, das nun Regisseurin Katharina Schwarz mit den zwei unglaublich sprachwütigen, tolldreisten und unendlich komischen Schauspielern Gideon Maoz und Martin Vischer zur österreichischen Erstaufführung gebracht hat. (...) Mit spielerischer Leichtigkeit erobern sich schräge Wortspiele den Raum.

    REINHOLD REITERER
    Kleine Zeitung, 11.01.2014
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