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TONSPUREN: WENN ICH SCHREIBE, SCHREIBE ICH NICHT ALLEIN. PORTRAIT DES SCHRIFTSTELLERS FISTON MWANZA MUJILA.

Feature von Claudia Gschweitl, 27.06.2017, 16:05 Uhr, Ö1

Als Kind dachte Fiston Mwanza Mujila er sei schwanger, wenn er viel Wasser getrunken hatte. Dann glaubte er, der Kongo-Fluss sei in seinem Bauch. Heute hat Mwanza Mujila oft das Gefühl mit einem Text schwanger zu sein, gebären muss er ihn mit dem Mund. Mittlerweile hat es den 1981 in Lubumbashi geborenen Schriftsteller vom Kongo an die Mur verschlagen. Seit acht Jahren lebt er in Graz, 2009 war er dort Stadtschreiber. Er unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität, schreibt sowohl Lyrik, Prosa als auch Theaterstücke in französischer Sprache. Thematisch zieht es ihn immer wieder in den Kongo.

Eigentlich wäre Mwanza Mujila gerne Saxofonist geworden, doch in seiner Heimatstadt gab es keine Musikschule und niemanden, der ihm das Spielen beibringen konnte. Also machte er kurzerhand die Sprache zu seinem Instrument. Seine Texte komponierte er wie ein Jazzmusiker und gab sie an öffentlichen Orten zum Besten: Auf der Straße, in Bars oder am Bahnhof. Von daher kommt auch seine einzigartige Vortragsweise: Lachend, schreiend, singend. 

2014 wurde sein Langgedicht "Le Fleuve dans le Ventre / Der Fluss im Bauch" als zweisprachige Ausgabe veröffentlicht. Sein sowohl von Leser/innen als auch Kritiker/innen enthusiastisch aufgenommener Debütroman "Tram 83" erschien zunächst auf Französisch und ist mittlerweile in viele Sprachen übersetzt. Die rhythmisch und rau erzählte Geschichte über eine Goldgräberstadt "zieht Ihnen den Boden unter den Füßen weg" (Rolling Stone), "wie ein riesiger, reißender Fluss" (Die Presse). Das Buch war für den renommierten Man Booker International Preis nominiert.

ORF 2017, Ursendung: 27.06.2017, 16:05 Uhr, Ö1

SICHERHEIT STATT FREIHEIT? -
GRAZ UND DIE MENSCHENRECHTE 2

Rechercheprojekt von Clemens Bechtel / Premiere: 01.06.2017,  Schauspielhaus Graz

"Wie weit darf der Staat gehen und in das Privatleben der Menschen eingreifen? Was bedeutet Sicherheit überhaupt für uns und wovor haben wir Angst? Wovor sollten wir Angst haben? Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Ist es denn möglich, zur selben Zeit frei und sicher zu sein oder bedeutet ein Mehr an Sicherheit zwangsläufig ein Weniger an Freiheit? Benjamin Franklin würde antworten: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ Mit diesen Fragestellungen begibt sich dieses Projekt auf die Suche nach Fakten, Geschichten, möglichen Antworten und weiteren Fragen. Der zweite Teil des Menschenrechtsprojektes untersucht gemeinsam mit Menschen aus Graz, welchen Wert die individuelle Freiheit hat und welche Bedrohungen wir in der Gesellschaft für uns und unsere Sicherheit sehen." Quelle: Schauspielhaus Graz

Foto: (c) Lupi Spuma / Schauspielhaus Graz 2017

DIE RASSEN

von Ferdinand Bruckner, Regie: Barbara David Brüesch, Premiere: 20.01.2017, Theater Konstanz

Die Rassen - Ein Warnruf, der das schreckliche Ausmaß des Hitlerschen Antisemitismus bereits 1933 vorwegnahm, bedeutete für seinen Autor Ferdinand Bruckner Pariser Exil und blieb von der Mehrheit damals ungehört und unbeachtet.

Die Schweizer Regisseurin Barbara-David Brüesch, bekannt durch ihre Arbeiten u.a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, Staatsschauspiel Stuttgart, Theater Neumarkt in Zürich und Theater Basel, inszeniert in Konstanz Die Rassen als aktuellen Aufruf zur Wachsamkeit gegenüber der zerstörerischen Wirkung von Vorurteilen und Intoleranz.

Quelle: www.theaterkonstanz.de

Siehe auch: > Deutsche Bühne > Schwäbische Zeitung

Foto: Theater Konstanz / Ilja Mess

BAUMLEBERLIEBE

Hörspiel von Sophie Reyer, Regie: Philip Scheiner, ORF (Ö1)

"In ihrem neuen Hörstück 'Baumleberliebe' verfolgt Sophie Reyer Ideen des 1984 verstorbenen französischen Philosophen Michel Foucault; vor allem Foucaults Begriff der "Biomacht" hat es der Autorin angetan. Im Sinn dieser Machtstrategie gibt es den Einzelnen und seine Interessen nicht mehr, was in Sophie Reyers schräg-schrillem Hörstück dazu führt, dass Menschen in Bäume verwandelt werden, um Papier aus ihnen zu gewinnen. Vater, Mutter, Sohn und Tochter durchlaufen eine Transformation der besonderen Art, und begegnen dabei diversen Figuren aus dem speziellen Reyer´schen Phantasiekosmos" (www.oe1.orf.at)

Hörspiel, ORF 2016. Regie: Philip Scheiner; Mit: Eva Mayer (Daphy), Gideon Maoz (Sohn Fawn), Joseph Lorenz (Vater Penei), Petra Morzé (Mutter Medy), Sona MacDonald (Neue Leber), Ruth Brauer-Kvam (Remote Control), Dominic Oley (Dogge).

Erstsendung: 13.12.2016, 21 Uhr, Hörspiel-Studio Ö1.

DU DARFST MICH TÖTEN  WENN DU MICH LIEBST

MANIFEST 50, Hörspiel von FALKNER

HÖRSPIEL DES MONATS NOVEMBER 2016 (Deutsche Gesellschaft für darstellende Künste)

Sendetermine:
16.11.2016, 21.00 Uhr, Erstsendung, HR2 Kultur
04.02.2017, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk
21.03.2017, 21.00 Uhr, Österreich 1

"Du darfst mich töten, wenn du mich liebst" ist die ungeheuerliche Geschichte von der Sehnsucht des Menschen nach dem Menschen. Seit Monaten hat Ivan keinen lebenden Menschen mehr gesehen. Die Straßen sind leer. Auf den Feldern vor der Stadt liegen viele Tote, wacht er morgens auf, liegen noch mehr da. Ivan glaubt sich allein auf der Welt, "Ich bin allein. Allein. Und. Ich ertrage das nicht mehr." Aus Sehnsucht danach, jemanden zu umarmen, in jemandes Augen blicken zu können, beginnt er, aus Teilen der Toten ganze Menschen zusammenzusetzen, versucht diesen Körpern notwendige Bewegungen beizubringen. Deren Unvollkommenheit macht ihn wütend, rührt ihn aber auch, "Ich erhoffe mir von euch!"

Eines Tages taucht ein junger Mann auf, Tomas. Ivan gefällt alles an ihm. Er verliebt sich in ihn. Sie erleben helle, unschuldige Tage, erzählen sich Geschichten, singen ihr Lieblingslied, tanzen. Als Ivan aber entdeckt, dass Tomas nicht einmal ein Herz hat, "Da drinnen! Da wo das Herz ist, was hast du da!?", bricht alles zusammen. Der große, große Wunsch, tot zu sein, wird immer stärker … [Falkner nach www.hr-online.de]

Hörspiel von FALKNER, Produktion: Hessischer Rundfunk (HR2) / Regie: FALKNER / Besetzung: Cordula Huth / Mit: Jörg Pohl (Ivan), Gideon Maoz (Tomas), Claude de Demo (der seelenlose Chor), Barbara Stollhans (der seelenlose Chor), Torben Kessler (der seelenlose Chor), Thomas Huber (der seelenlose Chor) / Ton & Technik: Thomas Rombach & André Bouchareb / Regieassistenz: Benjamin Christ / Geräusche: Max Bauer / Komposition: Max Engelmayr / Redaktion & Dramaturgie: Peter Liermann Erstsendung: 16. November 2016, 21:00 Uhr, HR2 Kultur, Dauer: 42'14''

KONTAKT

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Allgemein

Name: Gideon Maoz 

Geboren: 17.03.1987 in Neunkirchen/Saar, de

Staatsangehörigkeiten: Deutschland, Israel


Aussehen

Größe: 178 cm

Gewicht: 77 kg

Figur: schlank

Augen: Blaugrün

Haare: Braun, mittellang


Ausbildung und Engagements

Unterricht bei Ruth Geller (Tel Aviv) und Roland Holz (Berlin).

2008-2012 Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Dipl.-Schauspieler, Mag. art. (mit Auszeichnung bestanden)

Filmschauspiel-Training bei Käthe Kratz und Kristian Nekrasov.

Bühnenkampftraining bei Martin Woldan und Roberta Brown.

2010 The Film That Is Not There (Konzept: Kika Nicolela)

2010 Gastengagement am Schauspielhaus Graz in Moby Dick (nach Herman Melville), Regie: Daniel Pfluger.

2011 Keiler in Wie man Leben soll, Dor Film, Regie: David Schalko.

2011 Norman in Suburbia von Eric Bogosian, Theater im Palais/Kunstuni Graz, Regie: Igor Bauersima.

2012-2015 Festengagement Schauspielhaus Wien. Arbeiten u.a. mit Anne Habermehl, Kevin Rittberger, Michał Zadara, Pedro Martins Beja, Barbara Weber, Alexander Charim, Robert Borgmann.

Seit 2015 Freischaffender Schauspieler und Sprecher u.a. am Schauspielhaus Graz, Werk X Wien, Theater Konstanz, Arbeiten als Sprecher in Features und Hörspiel für WDR, HR, ORF.


Fähigkeiten / Kenntnisse

Stimmlage: Bariton

Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Englisch (fließend), Französisch (gut), Hebräisch (gut)

Dialekte: Saarländisch (Heimatdialekt)

Bewegung: Fechten, Akrobatik, Bühnenkampf (Workshops u.a. bei Roberta Brown, L.A.), Tanz (Grundlagen Standard, Step)


Auszeichnungen / Preise

2012 Sonderstipendium für herausragende künstlerische Leistungen der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz für das autobiographische Stückprojekt „FISCHFLEISCH“

2014 Nestroy-Theaterpreis 2014: Nominierung in der Kategorie „Bester Nachwuchs“ für ein Solo mit drei Figuren in „Wie Mücken im Licht“ von Anne Habermehl und als Naseer in „Allerwelt“ von Philipp Weiss.

Visuals aus: "Das Sausen der Welt", "Johnny Breitwieser", "Allerwelt", "Luft aus Stein", "Princip - dieses Grab ist mir zu klein", "Das Sausen der Welt"; Schauspielhaus Wien 2012-2015

THEATER & PERFORMANCE

Sicherheit statt Freiheit? - Graz und die Menschenrechte 2 / Rechercheprojekt von Clemens Bechtel / Premiere: 01.06.2017 / Schauspielhaus Graz

Die Rassen (Ferdinand Bruckner) / Regie: Barbara-David Brüesch / Rolle: Siegelmann / Premiere: 17.01.2017, Theater Konstanz

Yodo Oida / Stückentwicklung nach einer Idee von Anna Laner und Matthias Köhler / Premiere: 17.10.2016, Werk X / Eldorado

Jeder ... Niemand - Graz und die Menschenrechte (Clemens Bechtel) / Rechercheprojekt, szenischer Stadtrundgang. / Premiere: 03.06.2016, Schauspielhaus Graz

Benefiz oder Jeder rettet einen Afrikaner (Ingrid Lausund) / Rolle: Leo / Premiere: 19.11.2015 Schauspielhaus Graz

Depeche Mode (nach Serhij Zhadan) / Regie: Julia Burger / Rolle: Dog Pawlow / Premiere: 11.05.2015, Werk X Eldorado

wohnen. unter glas & friends. das finale. (Ewald Palmetshofer u.a.) / Regie: Daniela Kranz / Abschiedsfest Schauspielhaus Wien, 30.04.2015, Schauspielhaus Wien

Geronnene Interessenslage (Clemens Mädge) / Rolle: Paul / Regie: Robert Borgmann / Premiere (UA): 13.02.2015, Schauspielhaus Wien

Noch ein Lied vom Tod (Juliane Stadelmann) / Rolle: Ottenzwerg / Regie: Daniela Kranz / Premiere (UA): 09.01.2015, Schauspielhaus Wien

Johnny Breitwieser (Thomas Arzt) / Rolle: Wenzl / Regie: Alexander Charim, Komposition: Jherek Bischoff / Premiere (UA): 28.11.2014, Schauspielhaus Wien

Hunde Gottes (Thiemo Strutzenberger) / Rolle: Leonardo Alighieri / Regie: Barbara Weber / Premiere (UA): Oktober 2014, Schauspielhaus Wien

Allerwelt (Philipp Weiss) / Rolle: Naseer / Regie: Pedro Martins Beja; Bühne: Janina Audick / Premiere (UA): 20. März 2014, Schauspielhaus Wien Nominierung Nestroy-Theaterpreis 2014 in der Kategorie "Bester Nachwuchs"

Das Sausen der Welt (Peter Licht) / Regie: Katharina Schwarz; Bühne: Samuel Schaab / Premiere (ÖEA): 10. Januar 2014, Schauspielhaus Wien

Queen Recluse (Thiemo Strutzenberger) / Rollen: Austin, Lavinia Dickinson / Regie: Martin / Schmiederer; Bühne: Christian Tabakoff / Premiere (UA): 14. November 2013, Schauspielhaus Wien 

Princip – dieses Grab ist mir zu klein (Biljana Srbljanovic) / Rolle: Danilo Ilić / Regie & Bühne: Michał Zadara; Kostüm: Henriette Müller
 Premiere (UA): 16. Oktober 2013, Schauspielhaus Wien

Wie Mücken im Licht (Anne Habermehl) / Monologstück / Regie & Stück: Anne Habermehl; Bühne / Kostüm: Anna Panzenberger / Premiere (UA): 09. Oktober 2013, Schauspielhaus Wien, Nominierung Nestroy-Theaterpreis 2014 in der Kategorie "Bester Nachwuchs" 

plebs coriolan (Kevin Rittberger) / Rolle: Ausheger; Stück & Regie: Kevin Rittberger; Bühne: Janina Brinkmann / Premiere (UA): 12. April 2013, Schauspielhaus Wien

Der Garten (Anja Hilling) / Regie: Felicitas Brucker, Bühne: Susanne Hiller / Wiederaufnahme ab März 2013

Ich war nie da (Lukas Linder) / Rolle: Mads; Regie: Lilja Rupprecht; Bühne: Korbinian Schmidt / Premiere (UA): 14. Februar 2013, Schauspielhaus Wien

Luft aus Stein (Anne Habermehl) / Rolle: Anton; Stück & Regie: Anne Habermehl; Bühne: Christoph Rufer / Premiere (UA): 17. Januar 2013, Schauspielhaus Wien

Der Geizige – Ein Familiengemälde nach Molière (PeterLicht)
 / Rolle: Cléanti (Übernahme) / Regie: Bastian Kraft / Wiederaufnahme: November 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh IV – Das Boot der Millionen (Tine Rahel Völcker) / Rollen: Der ägyptische Fischer, Bruder Leon / Regie: Pedro Martins Beja / Premiere: 08. November 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh III – Die Eroberung der Einsamkeit (Anja Hilling) / Rollen: Nikolaus, Fernando, Debussy, Rodilardo; Regie: Christine Eder / Premiere: 01. November 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh II – Wo du nicht bist (Jörg Albrecht) / Rollen: Kavalier, Vizekönig von Neapel; Regie: Mélanie Huber / Premiere: 18. Oktober 2012, Schauspielhaus Wien

Der Seidene Schuh I – Die Glückspilger (Thomas Arzt) / Rollen: Jesuitenpater, Chinese, Sergeant; Regie: Gernot Grünewald / Premiere: 11. Oktober 2012, Schauspielhaus Wien

Fischfleisch (Gideon Maoz) / Biographische Stückentwicklung / Als künstlerische Diplomarbeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Ausgezeichnet mit einem einmaligen Sonderstipendium für herausragende Leistungen der Kunstuni Graz / 28.04.2012

Der gute Mensch von Sezuan (Bertolt Brecht) / Rolle: Yang Sun; Regie: Axel Richter / Premiere: Juni 2011, Theater im Palais Graz

Suburbia (Eric Bogosian) / Rolle: Nazeer Chaudri; Regie: Igor Bauersima / Premiere: Januar 2011, Theater im Palais Graz

Moby Dick (nach Herman Melville) / Rollen: Pip, Elia; Regie: Daniel Pfluger / Premiere: September 2010, Schauspielhaus Graz

Der Lechner Edi schaut ins Paradies (Jura Soyfer) / Rollen: Toni, Matrose; Regie: Reinhard Herrgesell-Mitter / Premiere: April 2010, Theater im Palais, Graz

STIMME

TONSPUREN: Wenn ich schreibe, schreibe ich nicht allein. Portrait des Schriftstellers Fiston Mwanza Mujila / Feature von Claudia Gschweitl / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2017 / 27.06.2017, 16:05 Uhr, Ö1

Baumleberliebe / Hörspiel von Sophie Reyer / Regie: Philip Scheiner, Musik: Alexander Schuster,  Technik: Anna Kuncio und Manuel Radinger, Regieassistenz: Julia Herzog, Fotos: Mirela Jasic, Produktionsleitung: Stefanie Zussner / Mit: Eva Mayer (Daphy), Gideon Maoz (Sohn Fawn), Joseph Lorenz (Vater Penei), Petra Morzé (Mutter Medy), Sona MacDonald (Neue Leber), Ruth Brauer-Kvam (Remote Control), Dominic Oley (Dogge) / Erstsendung: 13.12.2016, 21Uhr, Ö1-Hörspielstudio / ORF 2016

Manifest 50: Du darfst mich töten wenn du mich liebst / Hörspiel von FALKNER / Dramaturgie: Cordula Huth / Ton & Technik: Thomas Rombach & André Bouchareb / Regieassistenz: Benjamin Christ / Geräusche: Max Bauer / Komposition: Max Engelmayr / Redaktion & Dramaturgie: Peter Liermann / Mit: Jörg Pohl (Ivan), Gideon Maoz (Tomas), Claude de Demo (der seelenlose Chor), Barbara Stollhans (der seelenlose Chor), Torben Kessler (der seelenlose Chor), Thomas Huber (der seelenlose Chor) / Erstsendung: 16. November 2016, 21Uhr, HR2 Kultur / Ausgezeichnet zum Hörspiel des Monats November 2016

TONSPUREN: Der Fluch der Geschichte. Oder: Der kubanische Kosmos des Leonardo Padura / Feature von Johann Kneihs / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2016 / 3. Oktober 2016, 21 Uhr

ZOM_BE von Harald Darer, Gewinnertext des Ö1-Literaturwettbewerbs „Geld und Gier“ / Gestaltung: Julia Schlager / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2016 / 17.01.2016

TONSPUREN: Das Wunder von Waidhofen. Der Schriftsteller und Tausendsassa David Schalko / Feature von Philip Scheiner / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2016 / 21.03.2016

TONSPUREN: Currer Bell. Das Leben und Schreiben der Charlotte Brontë. Zum 200. Geburtstag der Schriftstellerin / Feature von Julia Reuter / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2016 / 18.04.2016

TONSPUREN: Ein großer Spaß, dieses Sterben. Nur das Warten nervt. Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf / Collage von Julia Schlager / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2015

TONSPUREN: Öde Tage in Wien. Auf den Spuren des Schriftstellers und Dichters David Vogel / Feature von Andreas Kloner / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2015

Manifest 44: Der Schwarze Trauerzug, Amsel, Drossel, Fink und Star, der Rabe, der Rabe, der Uhu der Uhu / Hörspiel von Falkner / Österreichischer Rundfunk (Ö1) 2014 / Ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Kritik.

Manifest 42: Herzen rauben wo die Liebe ausreichen würde / Hörspiel von Falkner / Westdeutscher Rundfunk (WDR) 2013 / Erstsendung: 19. November 2015


WIE MÜCKEN IM LICHT

© 2013 Schauspielhaus Wien

DAS SAUSEN DER WELT

© 2014 Schauspielhaus Wien

LUFT AUS STEIN

© 2013 Schauspielhaus Wien

Beispielszene ZDF 2012

Eine kleine Szene mit Meret Engelhardt, aufgenommen für die Castingabteilung vom ZDF, Mainz 2012.

"Zeit aufzuwachen" - Trailer bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich 2016, Regie & Idee: Mahir Yıldız, Kamera: Lukas Thanhofer, Cast: Gideon Maoz, Nathalie Yacøb, Iris Schmid, Elif Bilici, Julia Jellen, Peter Perktold, Özgür Ağırgöl

PRESSE

  • Der im Saarland geborene Schauspieler Gideon Maoz hat sich in den vergangenen zwei Jahren am Schauspielhaus Wien als herausragender Performer profiliert, der Figuren kraftvoll und mit nachhaltiger Wirkung entstehen lässt. Wie sehr er sein nuanciertes, stets spannungsreiches Körperspiel variieren kann, war in Anne Habermehls Monolog-Triptychon ,Wie Mücken im Licht‘ zu sehen, wo Maoz drei Rebellen aus drei verschiedenen Epochen spielte. Seine Darstellungen sind (auch im Kleinen) vehement, sie gewinnen dadurch auch etwas Unheimliches, wie etwa in Philipp Weiss’ ,Allerwelt‘, einem Panoptikum von Flüchtlingsbiografien, in dem er einen gestressten jungen Iraker spielt. In diesem Können, in dieser Hingabe liegt ein großes Talent.

    BEGRÜNDUNG DER JURY
    Nominierung Nestroy-Theaterpreis 2014 "Bester Nachwuchs"
  • Gideon Maoz spielt innerhalb einer knappen Stunde drei Rebellen aus drei Jahrzehnten (...) Bemerkenswert ist der Abend vor allem als Talentprobe für einen begabten jungen Schauspieler.

    WOLFGANG KRALICEK
    Süddeutsche Zeitung, 18.10.13
  • Mit der Interpretation eines wütenden Jungen aus zerrütteten Familienver-hältnissen, der mit sich und seiner Wut nichts anzufangen weiß und ein junges Mädchen vergewaltigt und schwer verletzt, schlüpft Maoz an diesem Abend in seine dritte Rolle und keine davon scheint ihm nicht auf den Leib geschrieben (...) Eine schauspielerische Glanzleistung in stimmigem Sorrounding.

    MICHAELA PREINER
    European Cultural News, 13.10.2013
  • Rückgrat des Stückes sind die zwei Szenen zwischen Anton (Gideon Maoz) und Paula (Franziska Hackl). Am Beginn sehen die beiden früheren Geliebten einander zum ersten Mal nach dem Unfall wieder. Es ist eine Begegnung zwischen nahen Fremden, intim und peinlich zugleich. Die zweite Szene spielt kurz vor dem Unfall, als Paula das Verhältnis beenden will. Das wäre, wie sich herausstellt, beinahe ihr Todesurteil gewesen: der Unfall war gar keiner; Anton hat das Auto in einem Tunnel absichtlich gegen die Wand gelenkt.

    WOLFGANG KRALICEK
    in: Der Mann der nicht küssen konnte, Theater Heute, April 2013
  • ,Regisseur und Autor‘ Jorgos lässt seine Mimen Fandra und Mads (Gideon Maoz – ein echter Gewinn fürs Haus – der, wenn Jorgos einen seiner Nervenzusammenbrüche hat, ,eine rauchen geht‘) immer und immer wieder dieselbe Stelle proben. [...] Über die Qualität der Schauspielhaus-Schauspieler zu schreiben, ist allmählich wie die gelungene Erfindung des Perpetuum mobile. Man fragt sich nur, wo Andreas Beck diese hervorragenden Kräfte immer wieder findet.

    MICHAELA MOTTINGER
    Mottingers Meinung, 15.02.2013
  • Das Schlingern der krisenhaften Welt thematisiert PeterLicht in (...) Das Sausen der Welt, das nun Regisseurin Katharina Schwarz mit den zwei unglaublich sprachwütigen, tolldreisten und unendlich komischen Schauspielern Gideon Maoz und Martin Vischer zur österreichischen Erstaufführung gebracht hat. (...) Mit spielerischer Leichtigkeit erobern sich schräge Wortspiele den Raum.

    REINHOLD REITERER
    Kleine Zeitung, 11.01.2014
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